Beiträge zu 'Open Source'

Erste Ausgabe des TYPO3 Magazin als Download

Seit gut einem halben Jahr gibt es ein deutschsprachiges TYPO3 Magazin, das am 9. MĂ€rz in der dritten Ausgabe erscheint. Neben einer Bestellung ĂŒber die Internetseite, ist das Magazin nun auch an Bahnhöfen und FlughĂ€fen erhĂ€ltlich. Die erste Ausgabe ist seit kurzem völlig vergriffen, steht aber als kostenloser Download zur VerfĂŒgung. Auch der Newsticker der Internetseite des T3N Magazin www.t3n.de informiert ĂŒber aktuelles rund um TYPO3.

Autor: Jakob Lipps

Kommentieren February 21st, 2006

Studie zu Linux

Enterprise Management Associates hat im Auftrag von Open Source Development Labs (ODSL) eine Studie zum Einsatz von Linux durchgefĂŒhrt. Gegenstand der Studie waren unter anderem die Total Cost of Ownership (TCO) beim Einsatz von Linux im Vergleich zu Windows, die von Microsoft und einigen „unabhĂ€ngigen“ Studien immer wieder als Argument gegen den Einsatz von Linux verwendet werden. So schreibt Microsoft auf seiner Website:

„As you weigh the costs and risks of Windows and Linux, consider this: More and more independent analysts and leading companies find that Windows Server System outperforms Linux on TCO, reliability, security, and indemnification. Get the facts, and make the decision that’s right for your business.“

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich die Betriebskosten von Linux gegenĂŒber Windows kaum unterscheiden. Einen Kostenvorteil von Linux gegenĂŒber Windows tritt vor allem dann auf, wenn die Anzahl der User steigt. Die Vielzahl von Linux Quellen und deren QualitĂ€t werden als weitere StĂ€rke von Linux aufgefĂŒhrt. Die Anschaffungskosten eines Linux Systems inklusive Hardware sind verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering. Ein vergleichbares Windows System kostet das zehnfache. Auch bei der VerfĂŒgbarkeit und Fehlerbeseitung erhĂ€lt Linux gute Noten.

Die Total Cost of Ownership (TCO) schÀtzt Enterprise Management Associates ungefÀhr gleich ein, wobei Linux in Zukunft ein Preisvorteil prognostiziert wird.

Bei aller Freude ĂŒber die guten Ergebnisse fĂŒr Linux, handelt es sich hierbei um eine Auftragsstudie . Bleibt zu wĂŒnschen, dass weitere unabhĂ€ngige Studien zu Ă€hnlichen Ergebnissen kommen.

Autor: Jakob Lipps

Kommentieren February 15th, 2006

Zwischenablage mit GedÀchtnis

Die Zwischenablage zum kopieren ausschneiden und einfĂŒgen ist wohl die hĂ€ufigst genutzte Funktion bei der Arbeit am Rechner. Dumm nur, dass sie lediglich ĂŒber ein KurzzeitgedĂ€chtnis verfĂŒgt, sobald weitere Inhalte kopiert oder ausgeschnitten werden, gehen die vorangegangen verloren. Wie mĂ€chtig und flexibel man eine Zwischenablage ausstatten kann zeigt das Open Source Programm Ditto. Die Zwischenablage speichert beliebig viele Kopien, bei Grafiken werden Thumbnails angezeigt und den einzelnen Kopien können mit Tastekombinationen versehen werden, um beispielsweise verschieden Inhalte aus der Zwischenablage nacheinander in ein Dokument zu kopieren. DarĂŒber hinaus können Gruppen angelegt werden, die Grußformeln, Anreden oder andere hĂ€ufig verwendete Texte und Bilder enthalten. Ditto mach aus einer einfachen Zwischenablage ein umfangreiches und hilfreiches Werkzeug, das einem die Arbeit in vielen FĂ€llen deutlich erleichtern kann.

Autor: Jakob Lipps

2 Kommentare February 9th, 2006

Studie zu Einsatzpotenzialen und Wirtschaftlichkeit von Open Source Software

Das Fraunhofer-Institut fĂŒr Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat eine Studie zu proprietĂ€rer und Open Source Software durchgefĂŒhrt und kommt zu dem Schluss, dass vor allem in den Bereichen:

„Datenbanken, Entwicklungssysteme, Web-Browser und –Server, Content Management Systeme sowie Cluster und Grid Software“

alternative Open Source Softwarelösungen vorhanden sind, die den Vergleich mit proprietÀren Entwicklungssystemen nicht scheuen brauchen.

Laut der Studie gibt es aber einige Bereich, die noch keine Open Source Projekte mit ausreichendem Reifegrad vorweisen können. Es wird aber erwartet, dass diese LĂŒcken bald durch weitere qualitativ hochwertige Open Source Softwarelösungen geschlossen werden kann.

Die Studie mit dem Titel: „Open Source Software: Einsatzpotenziale und Wirtschaftlichkeit“ von Thomas Renner, Michael Vetter, Sascha Rex und Holger Kett aus dem Jahr 2005 ist ĂŒber folgenden Link erreichbar.

Autor: Jakob Lipps

1 Kommentar February 6th, 2006

TYPO3 SWOT Analyse

Nachdem in den letzten Wochen auf typo3-swot.com zahlreiche StÀrken, SchwÀchen, Chancen und Risiken zum Thema TYPO3 zusammengetragen wurden, geht das Analyseprojekt nun in die zweite Runde. 67 verschiedene SWOT-Thesen von unterschiedlichen Mitgliedern der TYPO3 Community gilt es zu bewerten.

Die Ergenisse der Umfrage werden Anfang MÀrz auf www.typo3-swot.com veröffentlicht.

Hier gehts zur TYPO3 SWOT Analyse

Kommentieren December 14th, 2005

Steuerbehörde in Frankreich setzt auf OpenOffice

schon 2006 wird auf etwa 80.000 Rechnern der französischen Steuerbehörde das Open Source Office Paket OpenOffice laufen. Nicht nur die Einsparung von rund 29 Millionen Euro, sondern auch die stĂ€ndige Weigerung von Microsoft zukĂŒnftig den sog. OpenDocument Standard zu unterstĂŒtzen, hat in der Vergangenheit immer wieder dazu gefĂŒhrt, dass öffentliche Institutionen auf OpenOffice setzen. Die Steuerbehörde prĂŒft auch eine mögliche Linux Migration.

Nach einer Studie der europÀischen Union FLOSS, kommen die meisten Open Source Entwickler aus Frankreich (16,4%) gefolgt von Deutschland (12,4%) und den USA (10,3%)

Autor: Jakob Lipps

Kommentieren November 11th, 2005

OpenOffice in der Version 2.0 erschienen

Heute ist OpenOffice in der Version 2.0 erschienen. Neben einer Vielzahl von Verbesserungen und Neuerungen ist vor allem die UnterstĂŒtzung des Open Standards XML File Format (OASIS OpenDocument .odt) zu erwĂ€hnen. Leider zeigt sich Microsoft weiterhin nicht bereit, diesen Standard zu unterstĂŒtzen. VerstĂ€ndlich, denn das neue, offene Format soll ja gerade die Monopolstellung, die Microsoft mit Word hat, verĂ€ndern.

Neben den neuen Funktionen und Verbesserungen, die OpenOffice im GepĂ€ck hat, findet man bei Martin Pyka’s Blog nĂŒtzliche Tipps und Vorlagen. OpenOffice verfĂŒgt auch ĂŒber einen Thesaurus, der aber leider etwas dĂŒrftig daherkommt. Die Uni Leipzig hat dagegen einen Bestand von ĂŒber 100 Millionen DatensĂ€tze. In dem Wiki der Ubuntu Seite befindet sich ein kurze Anleitung wie die DatensĂ€tze der Uni Leipzig in OpenOffice 2.0 eingebunden werden können.
Leider muss die deutsche Rechtschreibung aus lizenzrechtlichen GrĂŒnden separat heruntergeladen und installiert werden.

Diese Zeilen werden wohl die letzten sein, die ich mit meiner alten OpenOffice Version getippt habe. Mein Download ist beendet OpenOffice 1.5 ist Vergangenheit.

Autor: Jakob Lipps

Kommentieren October 21st, 2005

Microsoft fischt ungenießbare Fische in Open Source Gemeinde

Bei einem großen Konzern wie Microsoft ist es nicht verwunderlich, dass man immer auf der Suche nach neuen Entwicklern ist. Dabei fischt man auch gerne mal in der Open Source Gemeinde. Dass dabei auch mal ein ungenießbarer Fisch ins Netz gehen kann, war abzusehen. Eric S. Raymond MitbegrĂŒnder der Open Source Initiative (OSI) ist so einer. Microsoft wollte ihn auf die Gehaltsliste setzen und schickte ihm folgende Mail.

Nach Eric S. Raymond Vorschlag vielleicht gleich noch Richard Stallman, GrĂŒnder des GNU-Projektes und Linus Torvalds, GrĂŒnder des freien Software-Projekts Linux zu fragen, kann einem Mike Walters CST Senior Recruiter fĂŒr Microsoft nur leid tun.

Autor: Jakob Lipps

Kommentieren September 14th, 2005

CMS Mambo vs. Joomola – Streit um Markenrechte

Neben TYPO3 ist Mambo ein weit verbreitetes Content Management Systeme auf dem „Open Source Markt“. Im Vergleich zu TYPO3 ist Mambo verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig einfach zu erlernen, wobei Neulinge beim Einstieg in TYPO3 meist mit einigen Schwierigkeiten zu kĂ€mpfen haben, bevor sich die ersten erfolge einstellen.

In letzter Zeit gab es einige Unstimmigkeiten zwischen freien Entwicklern auf der einen Seite und der Mambo Foundation sowie der Firma Miro International, die ĂŒber die Markenrechte Mambo verfĂŒgen. Ähnliche Konflikte gab es auch bei Linux. Linus Toval, Inhaber der Marke Linux hatte unlĂ€ngst höhere GebĂŒhren fĂŒr das Verwenden des Markennamens Linux verlangt, was in Open Source Kreisen teilweise fĂŒr Verstimmungen gesorgt hat.

Joomla heißt das neue CMS, das aus dem Zusammenschluss von freien Mambo Entwickler hervorgegangen ist. Joomla wird beweisen mĂŒssen, ob es in der Lage ist eine wirkliche Alternative zu Mambo zu werden. Schade ist nur, dass es ĂŒberhaupt soweit gekommen ist. Als Agentur, die vorwiegend auf TYPO3 als Content Management System setzt, hoffen wir natĂŒrlich von Ă€hnlichen Auseinandersetzung verschont zu bleiben.

Autor: Jakob Lipps

Kommentieren September 5th, 2005

Hu Jintao, Chinas StaatsprÀsident zu Besuch bei Bill Gates

Die Microsoft Zentrale in Redmond erwartet hohen Besuch aus Asien. Hu Jintao, Chinas StaatsprĂ€sident hat sich angekĂŒndigt. Mag sein, dass schon mehrer PrĂ€sidenten bei einem der einflussreichsten MĂ€nnern der Welt zum Kaffee vorbeigeschaut haben, Hu Jintao dĂŒrfte aber ein ganz besonderer Gast sein. In China stehen die drei großen Asianux- Linux Anbieter vor einer Fusion. China soll eines der fĂŒhrenden LĂ€nder in der Entwicklung von Open Source Software werden.
Dennoch gibt es auch in Asien einen großen „Markt“ fĂŒr proprietĂ€re Software, mit dem kleinen Unterschied, dass es sich hier nicht um legal erworbenen Lizenzen handelt, sondern Raubkopien. Vielleicht nimmt Microsoft diesen zustand billigend in Kauf, um in China nicht bald ganz vom Markt zu verschwinden?

China ist nicht das einzige land, das in Sachen Software seine eigene Wege geht. SĂŒd Afrika mit seiner Kampagne „Go open Source“ verfolgt Ă€hnlich Interessen.

Autor: Jakob Lipps

Kommentieren August 30th, 2005

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